Paint Shop Pro Ebenen Tutorial

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Allgemeines

In diesem Tutorial erfährst Du alles rund um das Thema „Ebenenarbeit“ mit der Software „Paint Shop Pro“. Falls Dir noch weitere Vorschläge zum Thema Ebenen einfallen, bist Du natürlich herzlich eingeladen, Deine Ideen an dieser Stelle mit einzubringen. Zunächst aber nun einmal weiteres Zum Thema Ebene.

Was ist eigentlich eine Ebene?

Spricht man im Rahmen der digitalen Grafik von einer Ebene, so meint dies eine ganz bestimmte Schicht einer Zeichnung oder eines Bildes. Du kannst Dir ein Bild etwa wie eine Zwiebel vorstellen. Auch dieses Gemüse besteht aus unterschiedlichen Ebenen, die allesamt aufeinander liegen. Ritzt Du nun die oberste schicht an, kannst Du die darunter liegende Schicht sehen. Mit den einzelnen Schichten von Paint Shop Pro verhält sich dies ebenso.

Bei fast keinem Grafik-Programm musst Du jedoch die Farbe von einer oberhalb liegenden Ebene löschen, damit Du die darunter liegende Farbe sehen kannst. Glücklicherweise sind bei den meisten Programmen die unterschiedlichen Ebenen transparent (d.h. Du kannst durch sie hindurch sehen.

Bedeckst Du nun einen Teil Deiner transparenten Ebene, ist es Dir möglich, durch die einzelnen Lücken zu sehen, was sich unter ihr befindet. Hierdurch hast Du die Möglichkeit Deine Zeichnung aus einer völlig neuen Perspektive zu betrachten.

Gefällt Dir eine Deiner Ebenen nun nicht mehr, steht es Dir natürlich frei diese zu ändern. Du kannst sie bei Bedarf auch verschieben, die unterschiedlichen Ebenen miteinander verbinden (ist Deine Zeichnung fertig, solltest Du Dir dies eh vornehmen) oder gar einzelne Ebenen löschen.

Hinweis: Bedenke jedoch, wenn Du einmal die Ebenen miteinander verbunden hast, dass Du Deine Zeichnung jedoch nur noch als ganzes ändern kannst.

Ein jedes Bild oder auch einfach nur eine jede Grafik besitzt mindestens eine Ebene. Öffnest Du nun ein neues Dokument, wird also minimal eine Ebene erstellt. Diese bekommt als Default-Ebene, die Eigenschaft einer Hintergrundebene zugewiesen. Sie ist es letztlich auch, welche die Grundlage Deiner Zeichnung darstellt. Reicht Dir eine einzelne Ebene beim Zeichnen nicht aus, stellt dies auch kein wirkliches Problem dar, denn Du kannst einem einzelnen Bild, bis zu 100 unterschiedlichen Ebenen zuweisen.

Zu beachten ist beim Arbeiten oder Umgang mit Ebene zudem folgendes: Du kannst immer nur eine (die aktive) Ebene bearbeiten. Um Dir so Deine Arbeit zu erleichtern, gibt es eine Funktion, die es Dir ermöglicht, die anderen Ebenen auszublenden. Zwar kannst Du diese Ebenen dann nicht mehr sehen, doch dies soll nicht heissen, dass die Ebenen verschwunden sind. Sie sind, wie gesagt lediglich nicht mehr aktuell sichtbar. Wichtig ist bei Anwendung dieser Funktion aber vor allem die Tatsache, dass Du sorgfältig überprüfst, dass Du aktuell auf der richtigen Ebene arbeitest.

„Paint Shop Pro“, kurz PSP bietet insgesamt drei verschiedene Ebenetypen. Bei diesen handelt es sich kurz um folgende:

  • Raster-Ebenen
  • Vektor-Ebenen
  • Justierungsebenen

Rasterebenen

Auf der so genannten Rasterebene befinden sich die einzelnen Pixelinformationen, Deiner Ebene.

Vektorebene

Auf der Vektorebene Deiner Zeichnung befinden sich die Anweisungen für die Darstellung der verschiedenen Vektorlinien, Vektorformen oder Vektortexten. Die einzelnen Vektorebenen können unabhängig von ihrer Farbtiefe in ein jedes Bild eingefügt werden falls der Bedarf besteht.

Justierungsebene

Auf dieser Ebene Deiner Zeichnung werden die Informationen zur Farbkorrektur gespeichert. Diese Ebene eignet sich daher besonders gut um die Optik der darunter liegenden Ebenen nach Bedarf zu verändern.

Hinweis: Ein Bild muss mindestens eine Farbtiefe von 24 Bit haben, damit Du Deine Justierungsebene sinnvoll einfügen kannst.

Die Ebenenpalette

Der Übersichtlichkeit halber, existiert auf jeder Ebene eine so genannte Ebene-Palette. Diese beinhaltet ein eigenständiges Fenster (siehe auch Abbildung 1) mittels dessen Du in der Lage bist die Eigenschaften Deiner Ebene exakt festzulegen.

Abbildung 1.

Sollte Deine Ebene-Palette nicht von Beginn an aktiviert sein, kannst Du dieses von Hand unter den Menüpunkten „Ebenen“ mit dem Funktionsaufruf „Ebenen-Eigenschaften“ nachholen.

Die Funktionen der Ebenen-Palette

Um die Bedienbarkeit ein wenig zu vereinfachen gibt es eine Reihe an unterschiedlichen Ebenen Funktionen.

Die Palette einblenden

Es erscheint natürlich recht einfach Deine Ebene-Palette einzublenden indem Du die Funktion einfach nur aufrufst. Doch auf Dauer wirst Du nicht darum herum kommen Dir ein paar Tastaturkürzel anzueignen. Um die Palette einzublenden reicht es eigentlich schon aus, auf Deiner Tastatur die Taste „L“ zu drücken.

Hiernach sollte ein kleines Fenster erscheinen. Nun musst Du nur noch in der Ansicht „Leiste und Palette“ auf die Funktion „Ebenen-Palette“ klicken. Dieses beinhaltet ein Symbol „Ebenen Palette Ein-/Ausschalten“ Betätigst Du mit Deiner Maus nun dieses Symbol kannst Du Deine Palette entweder nach Bedarf aktivieren oder deaktivieren.

Anwählen kannst Du die Palette mit Deiner rechten Maus-Taste.

Eine neue Ebene erstellen

Wie erstelle ich nun eine komplett neue Ebene? Nichts einfacher als das. Auf Deiner Rasterebene befindet sich ein kleines Symbol. Ein einfacher Klick darauf reicht aus und es öffnet sich Dir eine kleines Dialogfenster „Ebenen-Eigenschaft“. Hältst Du nun die „Shit-Taste“ gleichzeitig gedrückt während Du auf das Symbol klickst, wird automatisch eine neue Ebene erstellt, ohne dass sich dabei das Dir bekannte Dialogfenster öffnet.

Wie lösche ich eigentlich eine Ebene?

Löschen kannst Du eine Deiner Ebenen, indem Du die zu löschende Ebene markierst. Dies erreichst Du recht simpel indem Du sie mit der Maus anklickst (danach sollte sie blau markiert sein). Jetzt musst Du lediglich noch auf das kleine Icon mit dem Papierkorb klicken und Du bist um eine Ebene ärmer.

Eine weitere Möglichkeit besteht nun darin, Deine Ebene die Du löschen möchtest, mit der linken Maustaste anzuklicken und währenddessen in den Papierkorb zu ziehen (wichtig ist hierbei, dass Du die linke Maustaste die ganze Zeit gedrückt hältst).

Löschen kannst Du alle Ebene bis auf eine einzige. Dies ist Deine Default-Ebene oder auch einfach Hintergrundebene. Sie beinhaltet die grundlegenden Informationen Deiner Zeichnung. Würdest Du diese löschen wollen, wäre Deine komplette Zeichnung weg.

Erstellen einer neuen Maske

Theoretisch ist es möglich zu jeder Raster- oder auch Vektorebene eine Maske zu erstellen. Leider ist dies bei einer Justierungsebene nicht möglich.

Die Darstellung

Mittels dieses Modus, ist es Dir möglich den Anpassungsmodus zu verändern. Mit Anpassungsmodus ist in diesem Fall beispielsweise der Modus für Deine Farbe, die Helligkeit, der Sättigung gemeint.

Alternativ kannst Du mit der Darstellungsfunktion auch Deine Deckfähigkeit beeinflussen. Diese bewegt sich aller Regel nach in einem Rahmen zwischen 0-100. Die Einstellungen beziehen sich jeweils auf eine einzelne Ebene. Weiter kannst Du mittels der Darstellung den Transparenzschutz einer jeden Ebene angeben.

Anpassungsmodus

Mittels dieses Modus ist es Dir möglich, die einzelnen Pixel mit jeder darunter liegenden Ebene nach Belieben zu kombinieren. Dies ist auch der Grund dafür, dass man die Ebene deren Anpassungsmodus man verändert als Mischebene bezeichnet. Generell bietet „Paint Shop Pro“ 17 unterschiedliche Anpassungsmodi.

Normaler Modus

In diesem Modus werden lediglich die Pixel der aktiven Ebene durch eine Veränderung der Deckfähigkeit mit der darunter liegenden Ebene verbunden.

Abdunklungsmodus

Bei diesem Modus werden die Pixel der aktiven Ebene die heller sind als die Pixel der darunter liegenden Ebene gelöscht. Die dunkleren Pixel werden entsprechend in Deine Zeichnung mit integriert.

Aufhellungsmodus

Hierbei wird lediglich die hellere Farbe in der neuen Farbnuance dargestellt.

Farbton

Mittels dieses Modus werden die Farbtöne Deiner aktiven Ebene af die Pixel der darunter liegenden Ebene übertragen.

Sättigung

Hierbei wird der Sättigungswert der einzelnen Pixel auf die darunter liegende Ebene übertragen. Bei der Einstellung dieses Modus solltest Du ein wenig Vorsicht walten lassen. Da man mit einer zu extremen Sättigung einer Zeichnung eine Menge ihren Charmes rauben kann.

Farbe

Bei diesem Modus werden der Farbton sowie der Sättigungswert Deiner aktiven Ebene auf die entsprechenden Pixel der darunter liegenden Ebene übertragen. Der Helligkeitswert der einzelnen Pixel wird bei diesem Prozess nicht verändert.

Helligkeit

Mittels dieser Funktion wird die Helligkeit Deiner aktiven Ebene auf die einzelnen Pixel der darunter liegenden Ebene übertragen. Vom Prinzip her funktioniert die Funktion in diesem Bereich identisch zur Funktion der Farbveränderung, jedoch mit dem Unterschied, dass der Farbwert der einzelnen Pixel erhalten bleibt.

Multiplikation

Die Farben Deiner aktiven Ebene werden mittels den Farben Deiner darunter liegenden Ebene zu einer dunklen Farbe vermischt. Wird diese Farbe nun mit „Schwarz“ kombiniert, bleibt die Farbe „Schwarz“. Mischst Du „Weiss“ unter, bleibt die weiter unverändert.

Abblenden

Mittels dieses Modus, wird die Farbe Deiner darunter liegenden Ebene nach Bedarf aufgehellt.

Auflösen

Einige Deiner Farben, die Deine Pixel der aktiven Ebene werden wahllos durch die Farben der darunter liegenden Ebene ersetzt um so den Effekt einer Sprenklung zu erzeugen. Hierbei ist es bedeutsam, dass die Menge Deiner ersetzten Pixel von der Deckfähigkeit der Ebene abhängig ist.

Als Faustregel gilt hier: Je höher die Deckfähigkeit ist, desto mehr Pixel werden auch ersetzt.

Überblenden

Kombinierst Du nun die beiden Modi „Multiplikationen“ und „Abblenden“ miteinander ist das Resultat dieser Funktionen „Überblenden“.

Ist nun der Wert des Farbkanals der unteren Ebene weniger als die Hälfte Deines Maximalwertes, wird der Mutliplikations-Modus verwendet. Beträgt der Wert des Farbkanals hingegen mehr als die Hälfte des Maximalwertes oder entspricht der Wert des Farbkanals dem des Maximalwerts, gelangt die Abblendmethode zur Anwendung. Auf diese Weise bleiben nun Deine einzelnen Farben und Muster Deiner oberen Ebene, sowie die Schatten und der Ausleuchtungsbereich Deiner unteren Ebene erhalten.

Hartes Licht

Mittels dieser Funktion werden die Schatten- oder Ausblendbereiche Deiner Zeichnung hinzugefügt.

Weiches Licht

Mit dem Modus „Weiches Licht“ ist es Dir möglich, das Hinzufügen weicher Ausleuchtungsbereiche an der Seite Deiner Schatten zu beeinflussen.

Betrag

Die „Betragsfunktion“ subtrahiert den Farbwert von Deiner ausgewählten Ebene von der darunter liegenden Ebene. Dies geschieht in Abhängigkeit davon, welche Ebene den jeweils helleren Farbton beinhaltet.

Unterbelichten

Hier wird der Helligkeitswert der gesamten Farben der Mischebene in der darunter liegenden Ebene aufgehellt. Dies hat die Auswirkungen dass somit Dein gesamtes Bild aufgehellt. Helle Farben bewirken eine extreme Veränderung. Die Farbe Schwarz hingegen hat keinerlei Auswirkungen auf die Helligkeit Deines Bildes.

Überbelichten

Hierbei dunkeln die Helligkeitswerte der einzelnen Farben in der Mischebene, die Farben in der darunter liegenden Ebene ab. Dies wirkt sich somit auf Dein gesamtes Bild aus.

Ausschluss

Mittels dieses Modus erreichst Du, einen ähnlichen Effekt, wie bei der Funktion Subtraktion. Jedoch fügen sich die Anwendungseffekte deutlich sanfter auf Deine Zeichnung aus.

Die Ebenendeckfähigkeit

Der Wert der Ebenen-Deckfähigkeit bestimmt – wie der Name bereits erahnen lässt – die Deckfähigkeit Deiner gesamten Ebene.

Als Faustregel gilt hier: Je niedriger die Deckfähigkeit Deiner Ebene ist, desto transparenter wirkt Deine Ebene. Bei hoher Transparenz zeichnet sich die darunter liegende Ebene deutlich ab und bei nur geringer Transparenz zeichnet sich die darunter liegende Ebene entsprechend weniger deutlich ab.

Maske

Mittels dieses Modus kann die Maske aktiviert oder auch entsprechend deaktiviert werden. Alternativ kannst Du auch eine Maske fest einer einzelnen Ebene zuweisen bzw. diese fest mit einer Ebene verbinden.

Gruppe

Hier wird nun festgelegt zu jeweils welcher Ebenengruppe Deine Ebene gehören soll. Es ist möglich mehrer Ebenen zu einer einzelnen Einheit zusammenzufassen. Diese kannst Du später – sofern Du dies möchtest – nach Belieben zu verschieben.

Hinweis: Es ist möglich, eine Gruppe aus allen drei unterschiedlichen Ebenen zusammen zu setzen.

Vektorebene

Diese Ebene zeigt Dir an, dass es sich bei Deiner Ebene um eine Vektorebene handelt.

Vektorobjekt

Fügst Du nun zu Deiner Vektorebene ein Objekt zu (beispielsweise einen Vektortext oder Ähnliches), wird die Ebene mit Deinem Objekt unter der eigentlichen Vektorebene ein wenig eingerückt dargestellt.

Raster-Ebene

Mittels dieser Ebene bekommst Du angezeigt, dass es sich bei Deiner Ebene um eine Rasterebene handelt. 

Justierungsebene

Mit diesem Modus wird Dir angezeigt, ob es sich bei Deiner Ebene um eine Justierungsebene handelt oder nicht.

Ebene sichtbar

Mit diesem Modus ist es Dir möglich, verschiedene Ebenen sowie deren Inhalt sichtbar zu machen.

Ebene unsichtbar machen

Mittels dieser Funktion ist es Dir möglich, Deine einzelnen Ebenen als unsichtbar zu markieren um Dir so das Arbeiten der Übersicht halber zu markieren.

Transparenzschutz aktivieren

Mit dieser Funktion ist es Dir möglich den Transparenzschutz zu aktivieren. Ist dies der Fall, lassen sich bestimmte (transparente) Bereiche Deiner Ebenen nicht mehr verändern. Beachte, dass lediglich noch die nicht transparenten Bestandteiler Deiner Zeichnung noch verändert werden können.

Hinweis: Der Transparenzschutz kann lediglich auf der Rasterebene eingesetzt werden.

Transparenzschutz deaktivieren

Bei dieser Funktion wird Standardmässig der Transparenzschutz aller Deiner Ebenen deaktiviert. Diese Funktion sollest Du jedoch mit sehr viel Bedacht nutzen.

Ebenen-Maske deaktivieren

Du kannst die Ebenen einer Maske je nach Bedarf aktivieren oder deaktivieren. Hierbei gilt folgende Regel: Ist die Maske aktiv, verändert sie die Darstellung der Ebene

Ebenen-Maske deaktiviert

Ist Deine Ebenen-Maske deaktiviert, hat dies keinerlei Auswirkungen auf die Darstellung Deines Bildes.

Verbindung Deiner Maske / Ebene aktivieren

Verbindest Du Deine Maske mit einer Ebene, kannst Du beide Objekte verschieben, drehen oder auch nach Belieben spiegeln.

Verbindung Maske / Ebene deaktiviert

Ist Deine Verbindung nun deaktiviert, wird die Maske von der Ebene getrennt voneinander behandelt.

Der Anpassungsmodus Deiner Ebene

Hier werden die einzelnen Modi Deiner Anpassungsebene beschrieben. Man unterscheidet hierin unter:

  • Normal
  • Abdunkeln
  • Aufhellen
  • Farbton
  • Sättigung
  • Farbe
  • Helligkeit
  • Multiplikation
  • Abblenden
  • Auflösen
  • Überblenden
  • Hartes Licht
  • Weiches Licht
  • Betrag
  • Unterbelichten
  • Überbelichten
Normaler Modus

Abbildung 1

Die Pixel Deiner aktiven Ebene werden bei diesem Verfahren durch eine Veränderung der Deckfähigkeit mit der darunter liegenden Ebene verbunden.

Abdunklungsmodus

Abbildung 2

Hierbei werden die Pixel Deiner aktiven Ebene dunkler als die Pixel der darunter liegenden Ebene. Zudem werden sie in das Bild integriert. Alle helleren Pixel werden bei diesem Funktionsaufruf gelöscht.

Aufhellen

Abbildung 3

Mittels dieses Modus ist es Dir möglich die Farbepixel Deiner Zeichnung in hellerer Form darzustellen.

Farbton

Abbildung 4

Hier wird der Farbton Deiner aktiven Ebene, auf die Pixel Deiner darunter liegenden Ebene übertragen.

Sättigung

Abbildung 5

Mittels dieser Funktion ist es Dir möglich den Sättigungswert Deiner einzelnen Pixel auf die unter der aktiven Ebene liegende Ebene zu übertragen.

Farbe

Abbildung 6

Mit der Funktion Farbe ist es Dir möglich den Farbton Deiner Pixel und dessen Sättigungswert der aktiven Ebene auf die darunter liegende Ebene abzubilden.

Hinweis: Der Helligkeitswert der entsprechenden Pixel wird hierbei nicht verändert.

Helligkeit

Abbildung 7

Hiermit wird die Helligkeit Deiner aktiven Ebene, auf die vereinzelten Pixel der darunter liegenden Ebene übertragen. Der Farbewert wird dabei nicht verändert.

Multiplikation

Abbildung 8

Hierbei werden die Farben Deiner aktiven Ebene mit den Farben der darunter liegenden Ebene zu einer einzigen Farbe vermischt.

Hinweis: Vermischt Du die Farbe Schwarz mit der Farbe Weiss, bleibt sie unverändert.

Abblenden

Abbildung 9

Diese Funktion hellt die Farbe der einzelnen Pixel der Ebene, die sich unter Deiner aktiven Ebene befindet auf.

Auflösen

Abbildung 10

Hier werden einige der Farben Deiner Pixel der aktiven Ebene willkürlich durch die Farben der darunter liegenden Ebene ersetzt. Dadurch wird als Effekt eine Sprenklung auf Deiner Zeichnung bewirkt. Die Menge der ersetzten Pixel ist abhängig von der Deckfähigkeit der zu modifizierenden Ebene abhängig.

Hinweis: Je höher die Deckfähigkeit, desto höher die Anzahl der ersetzten Pixel.

Überblenden

Abbildung 11

Die Funktion „Überblenden“ kombiniert die Funktionen Multiplikation und Abblenden miteinander. Ist der Wert des Farbkanals der darunter liegenden Ebenen geringer als die Hälfte des Maximalwerts, wird die Multiplikationsmethode angewandt. Handelt es sich bei dem Wert um einen höheren Wert oder entspricht dieser dem Wert, wird die Abblendmethode angewendet. Dies hat zur Folge, dass die Farben und Muster Deiner oberen Ebene sowie die Schatten- und Ausleuchtungsbereiche der darunter liegenden Ebene erhalten bleiben.

Hartes Licht

Abbildung 12

Mittels dieser Funktion erreichst Du, dass Schatten- oder Ausleuchtungsbereiche Deiner aktiven Ebene hinzugefügt werden.

Weiches Licht

Abbildung 13

Mit Hilfe dieser Funktion werden leichte Schatten oder sehr weiche Ausleuchtungsbereiche der aktiven Ebene Deiner Zeichnung hinzugefügt.

Betrag

Abbildung 14

Mit dieser Funktion erreichst du, dass der Farbwert Deiner aktiven Ebene von dem der darunter liegenden Ebene subtrahiert wird. Dies geschieht in Abhängigkeit davon, welche beider Farben heller ist.

Unterbelichten

Abbildung 14

Mit Hilfe der Funktion „Unterbelichten“ werden die Helligkeitswerte der Farben der Pixel, die sich in der Ebene der unter der Mischebene befinden, durch diese aufgehellt. Dies hat zur Folge, dass sich die Veränderung der Farben auf das ganze Bild beziehen.

Hinweis: Helle Farben bewirken, eine grössere Veränderung als dunkle Farben. Schwarz hat keine Farbe auf die Auswirkung auf die Helligkeit des Bildes.

Überbelichten

Abbildung 15

Hier werden die Farben in der Ebene, die sich unter der Mischebene befindet, durch die Helligkeitswerte dieser Ebene verdunkelt. Dieser Effekt wirkt sich auf das ganze Bild aus.

Ebenen Eigenschaften

In diesem Bereich sollen nun etwas näher die Eigenschaften von Layern oder auch Ebenen beleuchtet werden. Aktivierst Du die Eigenschaften Deiner Ebenen, stehen Dir folgende Eigenschaften zur Verfügung:

  • Eigenschaften einblenden
  • Allgemeines
Eigenschaften einblenden

Legst Du eine neue Rasterebene neu an, öffnen sich die Ebeneneigenschaften automatisch. Anschliessend klickst Du mit der rechten Maustaste auf das Symbol „Neue Ebene“ und wählst die Ebene aus, die Du bearbeiten möchtest.

Nun klickst Du mit Deiner rechten Maustaste auf eine der Ebenen in Deiner Ebenen-Palette und wählst anschliessend „Einstellungen“. Zu guter Letzt musst Du lediglich noch auf eine der Rasterebenen klicken und schon solltest Du fertig sein.

Allgemeines

An dieser Stelle sollen Dir nun die allgemeinen Informationen bezüglich der Arbeit mit Ebenen / Layern dargelegt werden. Falls Dir noch sinnvolle Anmerkungen zu diesem Thema einfallen, bist Du natürlich herzlich eingeladen diese an dieser Stelle mit einzubringen.

Name

Als Name für eine neu erstellte Ebene vergibt „Paint Shop Pro“, hier nur PSP schlicht und ergreifend den Namen „Ebene“ und hängt diesem entsprechend, eine laufende Nummer an.

Abbildung 16

Anpassungsmodus

Hiermit ist es dir möglich, die Pixel der Ebene, die sich unter Deiner aktiven Ebene befindet und die Deiner aktiven Ebene miteinander zu kombinieren. Die Ebene, dessen Anpassungsmodus man verändert bezeichnet man selbst als Mischebene. Insgesamt existieren 17 Anpassungsmodi.

Deckfähigkeit

Der Wert der Deckfähigkeit, bestimmt den Wert der ganzen Ebene. Möchtest Du diesen Wert nach Deinem persönlichen Gutdünken ein wenig anpassen, solltest Du folgende Faustregel beachten: Je niedriger die Deckfähigkeit ist, desto transparenter erscheint Dir Deine die gesamte aktive Ebene. Dies hat logischerweise zur Folge, dass die darunter liegende Ebene umso sichtbarer wird, desto transparenter die darüber liegende Ebene erscheint.

Gruppe

Mittels dieses Modus wird festgelegt, zu welcher Ebenegruppe die jeweilige Ebene gehören soll. Bei Bedarf kannst du mit dem Gruppenmodus auch unterschiedliche Ebenen zu einer einzelnen Gruppe zusammenfassen.

Zudem ist es Dir ebenfalls mögliche verschiedene Ebenen, die Du zu einer einzelnen zusammengefasst hast, nach Belieben zu verschieben. Bedenke hierbei, dass eine Gruppe aus allen drei verschiedenen Ebenenarten zusammengesetzt sein kann.

Ein weiteres Gruppenfeature ist es, die Ebenen-Sichtbarkeit und den Transparenzschutz nach Belieben ändern zu können. Zudem sind noch weiter die einzelnen Masken und Masken- und Ebenenverbindungen individuell einstellbar.

Anpassungsspannen

Mittels dieser Spannen ist es Dir möglich, recht einfach die einzelnen Effekte Deiner Anpassungsmodi zu variieren. Diese reichen über die gesamte Ebenen-Palette bzw. werden durch das entsprechende Dialogfenster „Ebenen-Eigenschaften“ ausgewählt.

Justierung

Hier sollen nun die unterschiedlichen Optionen für die einzelnen Justierungsmethoden zusammengefasst werden. Diese lassen sich festhalten unter folgenden Elementen:

  • Niveaus
  • Kurven
  • Helligkeit / Kontrast
  • Farbbalance
  • Farbton / Sättigung
  • Kanäle mischen
  • Stellenwert
  • Poster

Hinweis: Die einzelnen Methoden, welche sich auf die Justierungsebene beziehen, sind auch nur auf dieser sichtbar.

Eigene Ebenen erzeugen

Hier soll mit ein paar kurzen Worten darauf eingegangen werden, wie Du eine eigene Ebene mittels „Paint Shop Pro“ erzeugen kannst.

Schritt 1: Ein neues Objekt muss her

Als erstes solltest Du ein neues Dokument erzeugen. Günstigerweise weist dies 150 x 150 Pixel mit einem transparenten Hintergrund auf.

Abbildung 17

Die Farbtiefe Deines neuen Dokumentes sollte mindestens 16,7 Mio. Farben besitzen. Natürlich steht es Dir frei einen farbigen Hintergrund zu wählen, jedoch solltest Du Dir darüber im Klaren sein, dass Du mit Ebenen arbeitest und diese hier an vorderste Stelle stehen. Zudem gestaltet es sich als relativ simpel zu Beginn mit einem transparenten Hintergrund zu arbeiten, da Du Dich erst einmal an dem Karo-Muster orientieren kannst.

Sollte Deine Ebenen-Palette nicht von Beginn an geöffnet sein, klicke einfach im Menü auf „Ansicht“ und anschliessend auf „Leisten“. Dort findest Du den Punkt „Paletten“ den Du mit Deiner Maus anwählen kannst. Hast Du diese Leistung nun vollbracht, sollte die Palette aktiviert sein. Alternativ kannst Du natürlich noch mit dem rechten Mausklick in der Symbolleiste die Palette aktivieren.

Schritt 2: Die Ebenen-Palette

Du solltest nun ein erstes Bildobjekt mit einem transparenten Hintergrund geöffnet haben. Betrachtest Du nun Deinen Zoom-Faktor, ist aller Regel nach die Zoom-Stufe auf 1:1 eingestellt.

Hinweis: Bei dem Zoom-Faktor 1:1 handelt es sich um die Originalgrösse Deines Bildes.

Abbildung 18

In der Klammer, in der Menüleiste wird immer die aktuelle Ebene angezeigt, auf der Du Dich nun befindest und gerade arbeitest. Die Ebenen-Palette sollte Dir nun der Vollständigkeit halber die erste Ebene anzeigen.

„Paint Shop Pro“ vergibt wie bei den Dateinamen auch, laufende Namen. So sollte die von Dir erste Ebene auch den Namen „Ebene1“ tragen. Klickst Du nun mit der rechten Maustaste auf Deine Ebene kannst Du die vorgegebenen Namen Deiner Ebene noch nachträglich ändern. Dies ist unter Umständen sinnvoll, wenn Du jeder Ebene beispielsweise eine spezielle Eigenschaft zuweisen möchtest und diese über ihren Namen identifiziert werden soll.

Hinweis: Die einzelnen Kreise zeigen übrigens an, dass es sich bei Deiner Ebene um eine Raster-Ebene handelt.

Wundere Dich zudem nicht über die Deckfähigkeit der Ebene. Der Wert 100 ist nicht zu hoch, sondern völlig normal.

Schritt 3: Ein paar Kleckser Farbe

An dieser Stelle füllst Du die erste Ebene mit einer Farbe Deiner Wahl aus. Hier soll die Farbe „Blau“ als Beispielfarbe fungieren. Zudem gibst Du Deiner Ebene, auf der Du nun arbeitest einen eindeutigen Namen wie beispielsweise „Hintergrund“.

Nicht gewusst wie? Macht nichts! Um Deiner Ebene einen Namen zuzuweisen und sie mit einer Farbe zu bestücken, musst Du lediglich in der Farbpalette die gewünschte Farbe einstellen, indem Du diese mit Deiner Maus anwählst. Die Farbe kannst Du dann in Dein Eimer-Werkzeug übertragen. Hierzu einfach auf den Farbteil Deines Eimerchens klicken und die Farbe, die Du bevorzugst in Deiner Palette anwählen.

Abbildung 19

Um den Namen „Ebene1“ zu überschreiben, musst Du lediglich in den Ebenen-Eigenschaften einen anderen Namen als „Ebene1“ angeben.

Schritt 4: Wozu ein Kreis?

Nun legst Du erneut eine neue Ebene an. Dies sollte Dir leicht fallen, da Du dies eben ja bereits schon einmal gemacht hast. Es gibt mehrere Möglichkeiten eine neue Ebene zu erstellen:

  1. Über die Punkte „Neue Raster-Ebene“: Hier hältst Du die linke Taste Deiner Maus, zusammen mit der „Shift-Taste“ gedrückt und klickst dabei auf „Ebene erstellen“. 2. Alternativ kannst Du Dir die Klickerei mit Deiner Maus auch einfach ersparen und speicherst Deine aktuelle Ebene einfach unter einem anderen Namen ab.

Nun hast Du also zwei unterschiedliche Ebenen. In die eine Ebene fügst Du nun einen Kreis ein. Die Farbe des Kreises sollte sich jedoch deutlich von der Hintergrundfarbe Deiner Ebene unterscheiden. In diesem Beispiel wurde ein sattes „Grün“ aufgrund des recht deutlichen Kontrastes gewählt. Einfügen kannst Du das Kreisobjekt über das „Formenwerkzeug“.

Abbildung 20

Tipp: Dein Kreis wird umso schöner, wenn Du ihn mit der Funktion „Antialising“ markierst hast.

5. Schritt: Und noch eine Rasterebene

So, nun legst Du noch eine weitere Raster-Ebene an. Diese kannst Du beispielsweise „Dreiecke“ nennen. Zeichne nun auf den Grund Deiner neuen Ebene zwei Dreiecke. Auch die beiden Objekte sollten sich deutlich von der Farbe Deines Hintergrundes absetzen. Auch hier kannst Du eine beliebige Farbe wählen. Wie dies im Detail aussehen können soll Dir Abbildung 21 erläutern.

Abbildung 21

Schritt 6: Eine Ebene ausblenden

Nun hast du also ein Bild mit insgesamt drei Ebenen erstellt. Diese liegen alle ganz brav übereinander. Auch sind alle drei Ebenen zu 100 % aufgrund ihrer Deckfähigkeit sichtbar.

Abbildung 24

Möchtest Du nun eine Ebene ausblenden damit Du die anderen besser betrachten und mit ihnen arbeiten kannst, musst Du lediglich auf das Brillensymbol der Ebene klicken und die aktive Ebene wird ausgeblendet (Abbildung 24).

Schritt 7: Herabsetzen Deiner Deckfähigkeit

Setzt Du nun die Deckfähigkeit Deiner Ebene ein wenig herab, so wird sie transparenter und der Inhalt der darunter liegenden Ebene wird sichtbar.

Abbildung 25

Tipp: Mit diesem Verfahren lassen sich hervorragende Effekte erzielen.

Schritt 8: Ebenen Einstellungen

Es ist Dir möglich, sämtliche Ebenen-Einstellungen kann man nicht nur in der Ebenen-Palette realisieren, sondern ebenfalls in deren individuellen Eigenschaften jeder einzelnen Ebene. Die Eigenschaften einer Ebene rufst Du auf, indem Du mit der rechten Taste Deiner Maus, die Ebene anklickst oder das Dialogfenster zu den Eigenschaften mittels einem Doppelklick öffnest (Beispiel Abbildung 26).

Abbildung 26

Ebenen Deckfähigkeit

Hier soll nun die Ebenen-Deckfähigkeit beschrieben werden. Am einfachsten ist es die Deckfähigkeit mittels eines kleinen Beispiels zu demonstrieren. In nur fünf Schritten wirst Du an dieser Stelle durch den Part der Deckfähigkeit begleitet. Falls Dir an dieser Stelle noch ein paar relevante Tipps einfallen, bist Du herzlich eingeladen, diese hier mit einzubringen.

Schritt 1: Erstellen eines neuen Dokumentes

Zunächst musst Du ein Dokument Deiner Wahl öffnen. An dieser Stelle wurde als Hintergrund ein Wasserfall gewählt. Anschliessend wird ein Regenbogen eingefügt, der aufgrund seiner hohen Kontrastfähigkeit sehr gut zu erkennen ist.

Abbildung 27

Schritt 2: Ein weiteres Dokument

An dieser Stelle öffnest Du ein weiteres Dokument. Als Beispielobjekt wurde nun ein Regenbogen gewählt. Die eigentliche Vordergrundfarbe wurde deaktiviert, die Hintergrundfarbe hingegen ist aktiv. Um den Regenbogen zu erstellen klicke zunächst auf die Farbe „Rot“ für den äussersten Ring Deines Regenbogens.

Anschliessend wählst Du mit dem Formsymbol das „Oval“ aus und ziehst einen Kreis. Für die Linienbreite wählst Du die Breite „1“ und aktivierst „Antialiasing“. Als nächstes markierst Du das Oval mit Deinem Auswahlwerkzeug. Hierzu reicht es einfach ein grosses Rechteck um das Oval zu ziehen.

Um Deine Auswahl zu verkleinern (ca. 5-9 Pixel) wählst Du lediglich im Menüpunkt „Auswahl“ die Funktion „Modifizieren“ an. Dort findest Du die Option „Verkleinern“. Je nachdem wie gross das Oval geworden ist kannst Du angeben, um wie viel Pixel Deine Markierung verkleinert werden soll.

Anschliessend musst Du lediglich noch den etwas kleiner markierten Kreis mit der Farbe Orange ausgefüllt. Dies kannst Du entweder mit einem Pinsel oder auch mit dem Farbeimerchen (dieser ist hierfür deutlich besser geeignet) machen.

Diese Prozedur wiederholst Du sooft, bis Du alle Farbringe des Regenbogens gezeichnet hast. Die Farben für den Regenbogen sind:

  • Rot
  • Orange
  • Gelb
  • Grün
  • Hellblau
  • Blau
  • Violett

Abbildung 28

Damit Dein Oval nicht allzu starr erscheint bietet es sich an dieser Stelle noch an es ein wenig zu drehen. Dies machst Du am besten mit dem Drehformationssymbol.

Schritt 3: Und noch eine Ebene

Auch in diesem Schritt legst Du noch eine weitere Raster-Ebene hinzu und fügst in die neue Ebene das Regenbogen-Oval ein. Dies geht wohl am einfachsten, wenn Du das Tastaturkürzel „Strg + C“ sowie „Strg + e“ nutzt.

Mit dem Lasso-Werkzeug „Antialiasing“ an dieser Stelle nicht vergessen anzuwenden), kannst Du nun einen Teil Deines Regenbogens markieren und wieder löschen.

An dieser Stelle könnte Deine Zeichnung nun möglicherweise wie in Abbildung 29 aussehen.

Abbildung 29.

Schritt 4: Arbeiten mit dem Deformationswerkzeug

Mit diesem eigenwilligen Tool geht es nun weiter. Da auch der Regenbogen einer gewissen Perspektive unterliegt kommt an dieser Stelle das Deformationswerkzeug ins Spiel. Es ist ein Einfaches, den oberen Teil des Regenbogens ein wenig zu schmälern und den unteren Teil ein wenig zu verbreitern.

Wendest Du das Deformationstool an, musst Du lediglich die „Strg“-Taste beim Anwenden gedrückt halten und dabei entweder am oberen oder am unteren Ende Deines Regenbogens (abhängig davon welchen Teil Du nun verbreiten möchtest oder nicht, an den Markierungspunkten nach innen oder entsprechend nach aussen ziehen.

Damit nun wie im Beispiel gezeigt, der obere Rand nicht unschön abgehackt und starr und gerade aussieht, bietet es sich an diesem Part ein wenig zu retuschieren. Eine für diesen Fall empfehlenswerte Grösse ist hier 32. Als Typ kannst Du „verschmieren“ angeben. Dies hat zur Folge, dass der obere Teil, wenn Du mit dem Fingertool über die entsprechenden Bereiche fährst, diese deutlich weicher werden.

Abbildung 30

Nachdem Du diesem Schritt angewendet hast, könnte Deine Zeichnung wie in Abbildung 30 aussehen.

Schritt 5: Der Schlussakt

Zu guter Letzt solltest Du noch die Deckfähigkeit Deiner Zeichnung ein wenig verändern. Denn damit Du einen schönen und vor allem transparenten Effekt erzielst ist dies notwendig. Die Einstellung für diesen Effekt kannst Du in Deiner Ebenen-Palette durchführen. Hierzu musst Du lediglich die Pfeile entweder zum verringern der Deckfähigkeit auf eine niedrige Position schieben, oder entsprechend um eine höhere Deckfähigkeit zu erzielen auf eine höhere Position schieben.

Tipp: Für alle Fans der Perspektive – damit es nicht danach aussieht, dass Dein Regenbogen „nach vorne aus Deinem Bild heraus fällt, bietet es sich an die vordere Felsformation im Originalbild zu markieren und anschliessend noch ein weiteres Mal über dem eigentlichen Regenbogen einzufügen.

Abbildung 31

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