Kohle Coloration



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Ist Kohle nur zum Feuern da?


Kohle, kennst Du bestimmt, das ist dieses brüchige und schwarze Zeug. Jedoch unterscheidet sich Zeichenkohle, so die wohl treffendere Bezeichnung von der normalen Feuerungskohle. Ihre tiefschwarze Farbe wird bereits seit mehreren hunderten Jahren dazu genutzt, um sich bildlich darzustellen.

Zudem eignet sich Kohle wunderbar um damit zu zeichnen. Kohlestifte erhältst Du in diversen Formen. Sowohl mit Kohlestäbchen, für die gröbere Anwendung, als auch Kohlestifte, die sich eher für feinere Linien eignen. Wenn bereits mit Pastellfarben gearbeitet hast wird Dir ihre Ähnlichkeit in ihrer Optik sofort auffallen. Dies trifft auch für ihre Anwendung zu.

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Wie benutze ich meine Kohle eigentlich zum Zeichnen?


Du wirst bereits bei Deinen ersten Gehversuchen im Umgang mit Kohle feststellen, dass diese sehr leicht verschmiert. Daher solltest Du Dein fertiges Werk auf jeden Fall fixieren. Verwischt Du die Kohle bereits beim auftragen, verteilt sie sich nicht viel weiter. Beim Zeichnen solltest Du auf jeden Fall sehr vorsichtig vorgehen. Kohle neigt dazu stets überall hängen zu bleiben – auch an Deiner Kleidung. Sehe Dich also vor wen Du Dich Deiner Zeichnung näherst.

Auch auf Deine Hände solltest Du achten und Dir diese nach Möglichkeit stets sauber halten, da es sonst sehr schnell passieren kann, dass Du Deine Zeichnung an Stellen verschmierst, wo Du dies überhaupt nicht wünscht. Eine Option diesen unerwünschten Effekt zu vermeiden, ist es sich Fliespapier unter die Hände zu legen. Eine andere Möglichkeit besteht nun darin, die Outlines – falls Du welche zeichnen möchtest mit Bleistift zu realisieren. Anschließend kannst Du Dich mit der Kohle von links oben nach rechts unten arbeiten. Diese Methode ist recht sicher und vermeidet die meisten Unfälle am Zeichentisch.

Welchen Kohlestift nutze ich nun für was?


Kohlestäbchen lassen sich eigentlich universell gut einsetzen. Es gibt recht dicke aber auch bereits sehr dünne Stäbchen. Mit den Kohlestäbchen ist es Dir möglich, sehr grobe aber auch sehr feine Linien zu zeichnen. Zudem ist es Dir, dank der breiten Fläche der Kohlestäbchen, einfach möglich, große Flächen mit weichen Übergängen zu colorieren. Die Stäbchen haben jedoch den Nachteil, dass sie unglaublich stark abfärben und Deine Finger nach jeder Berührung schwarz sind.

Möchtest Du feine Linien zeichnen, so eignen sich hierfür am besten Kohlestifte, diese besitzen eine feinere Spitze als Kohlestäbchen, lassen sich aber auch schwieriger anspitzen. Kohlestifte lassen sich einfach mit einem Messer oder alternativ mit einfachem Schmirgelpapier spitzen. Außerdem haben Stifte den Vorteil einen Griff zu besitzen. So bekommst Du nicht sofort dreckige Hände wenn Du sie in die Hand nimmst und die Gefahr Deine Zeichnung zu verschmieren deutlich geringer.

Fixierung


Die Tatsache, dass Kohle sich sehr gut dazu eignet große Flächen zu kolorieren, dass diese aber auch sehr schnell verschmiert aber auch. Hier kommt also eine Fixierung ins Spiel: Deine Zeichnung wird nur überdauern können, wenn Du sie, nachdem sie fertig ist, sie hinreichend fixiert ist.

Es gibt spezielle Fixierer in diversen Geschäften für Künstlerbedarf zu kaufen, doch diese sind immer noch recht teuer in der Anschaffung. Eine Option ist normales Haarspray. Jedoch hat dies den Nachteil, dass Du eine recht große Menge brauchst, bis Dein Bild wirklich gut fixiert ist.

Nutzt Du zuviel vom Haarspray kommt es hin und wieder vor, dass Dein Bild ein wenig glänzen wird. Allerdings hat das Fixieren mit Haarspray auch den Vorteil, dass Du es nach dem Fixieren erneut übermalen kannst so, dass sich Dein Werk ruhig weiter entwickeln lässt wenn Dir danach ist, ohne das die bereits bestehenden Zeichnung davon beeinflusst wird. Jedoch solltest Du auch hier nicht vergessen, dass Du es wenn Du fertig mit Deiner Coloration bist, dieses erneut zu fixieren.

So Du hast nun immer noch nicht genug und möchtest noch weiteres über die Koloration mit Kohle erfahren? Dann schau am besten „hier“