Photoshop Rasterfolien Tutorial

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Allgemeines

In diesem Tutorial soll in wenigen Schritten erklärt werden, wie Du mit geringem Aufwand, die eine eigene Rasterfolie für Deine Zeichnung erstellen kannst. Solltest Du nicht wissen, um was es sich genau bei einer Rasterfolie handelt schau Du einfach mal im Tutorial für hier vorbei.

Sollen Dir noch weitere Ideen einfallen bist Du natürlich herzlich eingeladen diese an dieser Stelle zu veröffentlichen. Das Tutorial richtet sich speziell an die Benutzer der Software Photoshop.

Was genau benötige ich eigentlich?

Zunächst benötigst Du natürlich ein entsprechendes Muster zum befüllen. Dazu erstellst Du Dir am besten ein Bild. Dieses sollte schon eine Auflösung von mindestens 20 bis 30 Pixel aufweisen. Damit die Druckfähigkeit erhalten bleibt, sollte diese Auflösung bei ca. 600 dpi festgelegt sein.

Nun kann es eigentlich losgehen

Als erstes teilst Du Dein Bild (gedanklich) in 4 gleiche Teile auf. Anschliessend malst Du mit der Farbe Schwarz (Farbcode = #000000) einen schwarzen Punkt in die linke obere Ecke Deines linken oberen Viertels. Danach zeichnest Du noch einen Punkt in die linke Ecke des rechten oberen Viertels.

Du solltest Darauf achten, dass beide Deiner Punkte etwa gleich gross sind. Je grösser einer Deiner beiden Punkte, desto dunkler wird später auch Deine Rasterfolie werden, denn diese bilden den Ausgangspunkt Deines eigentlichen Rasters. So, dies war auch schon der schwierigste Teil beim Erstellen Deiner Rasterfolie – kaum zu glauben, aber wahr!

Sollten Dir Deine eigenen Rasterfolien zu allem Überfluss nicht gefallen, steht es Dir immer noch frei Dir bereits fertige aus dem Internet heraus zu suchen. Doch zunächst ist es durchaus ratsam es vielleicht doch einmal mit einem Eigenbau zu versuchen.

Wie füge ich am besten meine Rasterfolie in meine Zeichnung ein?

Möchtest Du nun Deine eigens erstellte Rasterfolie in Deine Zeichnung einfügen, solltest Du als erste den entsprechenden Bereich mit dem Tastatur-Kürzel „Strg+A“ oder für die Benutzer einer englischen Tastatur „Ctrl+A“ markieren.

Anschliessend findest Du unter dem Menüpunkt „Bearbeiten“ die Funktion „Muster festlegen“. Mittels dieser Funktion ist es Dir möglich, die eben erstellten Punkte (in der linken oberen Ecke Deines linken oberen Viertels und in der linken oberen Ecke Deines rechten oberen Viertels) mit dem Ausfüllen-Tool zu bearbeiten.

Ist dies vollbracht, öffnest Du das Bild, das Du mit der Rasterfolie bearbeiten möchtest und erstellst zwei neue Ebenen, welche Du direkt übereinander legst. Anschliessend wählst Du die obere der beiden Ebene aus und wendest die Funktion „Mit der darunter liegenden Ebene gruppieren“ an. Photoshop stellt Dir hierzu das Tastaturkürzel „Strg + Alt“ während Du zwischen die beiden einzelnen Ebenen klickst.

Auch an dieser Stelle gilt nun entsprechend die Verwendung der Taste „Ctrl“ anstelle der Taste „Strg“.

Hast Du die Funktion „darunter liegende Ebene gruppieren“ aktiviert, müsste sich Deine Ebenenübersicht ein wenig verändert haben. Eine der beiden Ebenen sollte nun ein kleines Stück eingerückt dargestellt sein. Die eingerückte Ebene ist nun noch an den Stellen sichtbar, wo die untere Ebene nicht transparent ist. Dies ist ein entscheidender Vorteil wenn Du Schattierungen realisieren möchtest.

Nun füllst Du die eingerückte Ebene komplett mit dem eben von Dir angefertigten Rastermuster ein. Wundere Dich nicht, wenn Du zu diesem Zeitpunkt noch nichts erkennen kannst. Möchtest Du nun Dein Raster sichtbar machen, aktivierst Du auf der unteren Ebene die Funktion „Multiplizieren“.

Versuchst Du nun auf der unteren Farbe Weiss anzuwenden, solltest Du das Rastermuster angezeigt werden. Es könnte passieren, dass Du ein wenig zuviel Deiner Rasterfolie auf Deine Zeichnung angewendet hast. Dies ist nicht schlimm, denn beheben kannst Du diesen Fakt, indem Du einfach auf der unteren der beiden Ebene die Farbe Weiss wieder löscht.

Die eigentliche Ebene auf denen sich Deine Punkte befinden solltest Du zu diesem Zeitpunkt gar nicht bearbeiten. Am besten ist es, wenn Du sie direkt fixierst. So wird sie überhaupt nicht modifiziert, falls Du doch in die Versuchung kommen solltest diese zu bearbeiten.

Falls Du möchtest, kannst Du natürlich die Ebene mit Deinen Punkten bearbeiten indem Du sie mit der Funktion „Transformieren“ ein wenig drehst. Dies hat den Zweck, dass die Punkte nicht waagerecht nebeneinander, wirken, sondern wirklich wie ein Raster von Hand erstellt wirken.

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