Photoshop Wolken Tutorial

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Allgemeines

In diesem Tutorial findest Du eine kleine Anleitung zum Kolorieren von Wolken. In nur 5 Schritten ist es bereits möglich effektvolle Wolken für eine Zeichnung zu erstellen. Dieses Tutorial ist speziell für die Nutzer von „Adobe Photoshop“ geeignet. Für fotorealistische Kolorationen eignet sich dieses Tutorial allerdings nicht, für Manga-Zeichnungen und Fanarts jedoch um so mehr.

Solltest Du zum Zeichnen irgendeine andere Software nutzen ist dies auch kein Problem. Hier musst Du lediglich die als Stichworte markierten Begriffe in der Hilfe oder im Menü von Deiner Software verwenden, wo Du entsprechend fündig werden solltest.

Bist Du stolzer Besitzer eines Grafiktabletts wird Dir das Zeichnen deutlich einfacher fallen. Aber auch wenn Du zum Zeichnen lediglich eine Maus verwendest kannst Du problemlos einen Himmel mit plastischen Wolken erstellen. Du solltest jedoch beim Zeichnen die Maus recht vorsichtig bedienen, da exakte Linien mit ihr zu zeichnen deutlich schwerer ist als mit dem Stift eines Graftik-Tabletts, der ergonomisch besser in der Hand liegt als die Maus.

Weiter ist es von Vorteil, wenn Du die grundlegenden Begrifflichkeiten der PC-Koloration bereits einmal gehört hast. Sollte dem nicht so sein schau doch einfach mal hier vorbei.

Alles neu macht der Mai

Bevor Du mit der Koloration Deiner Wolken loslegen kannst, solltest Du Dir als erstes einmal eine Leinwand erstellen. Hierzu reicht es einfach sich ein komplett neues Bild zu erstellen, welches die Masse Deiner Wahl aufweist. Die Hintergrundfarbe Deiner Leinwand ist zunächst ebenfalls irrelevant, da sie später mit der entsprechenden Farbe Deiner Wahl befüllt wird. Aussehen könnte das Resultat beispielsweise wie in Abbildung 1.

Abbildung 1

Ein neues Bild oder eine neue Leinwand erstellst Du einfach mit dem Tastatur-Befehl „Strg+N“.

Der Himmel ist bunt

Nachdem Du Deinen Himmel erfolgreich erstellt hast, benötigt er natürlich noch eine entsprechende Farbe. Hierzu wählst Du in der Farbpalette das entsprechende Blau (oder Orange für den Abendhimmel) Deiner Wahl aus und färbst die komplette Farbe mit dem Farbeimer ein. Da aber kein Himmel dieser Welt einfarbig ist. Kannst Du noch verschiedene Farbnuancen einbauen, die schliesslich in Farbverläufen in einander übergehen. Dies verleiht Deiner zweidimensionalen Fläche ein wenig mehr Tiefe. Wie dies aussehen kann wird in Abbildung 2 dargestellt. Allerdings benötigst Du, um die einzelnen Verläufe zu betrachten ein messerscharfes Auge.

Abbildung 2

Ein erstes Wölkchen am Himmel

Zunächst beginnst Du damit eine fluffige, wolkenartige Form auf Deinen Hintergrund zu zeichnen. Da eine Wolke aus dampfartigen Schleiern besteht bestehen an einigen Stellen mehr und an anderen Stellen weichere Übergänge. Hin und wieder siehst Du Wolken auch mit dem Hintergrund verschwimmen.

Dank der Erfindung des Grafiktabletts ist es Dir möglich weiche Übergänge zu erzeugen. Dies erreichst Du bereits schon sehr einfach, indem Du den Druck Den Dein Stift auf Deine Leinwand ausübt ein wenig variierst. So sollte es Dir auch ohne Probleme gelingen nicht eine Wolke mittels der Farbe eines reinen und deckenden Weiss zu zeichnen, sondern vielmehr an einigen Stellen eine leicht transparente Farbe.

Zudem solltest Du bei der Wahl der Farbe mit der Du Deine Wolke zeichnest, darauf achten, dass es sich nicht um eine ganz weisse Farbe handelt, sondern vielleicht eher um eine Farbnuance.

Abbildung 3

Nicht nur bei der Wahl der richtigen Farbe für Dein Wölkchen hast Du die Qual der Wahl. Auch bei der Frage der Pinsel, ist es nicht immer leicht beim Photoshop den Richtigen zu finden. Für ausgefranste Ränder eignet sich vor allem zum Zeichnen ein Standardpinsel der Airbrush-Tools. Allerdings sollte er die Eigenschaft eines harten Pinsels aufweisen, da sonst Deine Farben zu weich gestaltet werden können.

Ein wenig Lebendigkeit kannst Du in Deine Zeichnung einbringen, indem Du Dich bei dem Mass der Rundheit des Pinsels in einem Bereich zwischen 75 % und 80 % bewegst. Auch kannst Du noch ein wenig mit der Deckkraft Deiner Farben experimentieren.

Und ein Licht strahlte vom Himmel

Da an jedem Himmel bekanntlich die Sonne scheint, solltest Du dieses in Deine Zeichnung nun einbringen. Dazu wählst Du als erstes eine Lichtquelle bzw. einen Punkt von dem aus das Licht strahlt.

Für die beleuchteten Teile solltest Du die Farbe Reinweiss oder zumindest ein sehr helles Weiss wählen. Dabei gilt die Regel, je intensiver Deine Lichtquelle, desto reiner sollte Deine Farbe Weiss sein. Für die Schatten kannst Du die Farbe „Weiss“ wählen, die teilweise ein wenig in den grünen Bereich hinein geht. Ansonsten kannst Du weitere Schattierungen noch mit der Farbe „Pink“ erzielen.

Abbildung 4

Wie dies im Detail aussehen könnte beschreibt die Abbildung 4 im voran gegangenen Abschnitt.

Sollte Dir der ein oder andere Aspekt noch nicht ganz klar sein, empfiehlt es sich noch ein wenig mit der klassischen Farbelehre zu befassen.

Last But Not Least

Nun gilt es lediglich noch ein paar kleine Details umzusetzen. Dein Hintergrund ist noch nicht ganz fertig. Du kannst nun noch weitere Wolken einfügen. Allerdings solltest Du darauf achten, dass sich die Wolken nicht unbedingt wiederholen. Anschliessend kannst du noch ein paar kleine Atmosphäreneffekte einfügen. Dies sind beispielsweise Kondensstreifen oder auch kleine und hauchdünne Wolken.

Magst Du ein wenig einfallslos sein und nicht gerade von der Muse geküsst, bietet es sich an einfach mal vor die Tür zu gehen, ein paar Bilder vom Himmel zu machen und diese ein wenig zu studieren. Dies veredelt nicht nur Deine Zeichnung, sondern schult zudem noch Dein Auge.

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